Christopher Isherwood

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    britischer Schriftsteller; * 26. August 1904 in High Lane, Cheshire, † 4. Januar 1986 in Santa Monica, Kalifornien

    Isherwood studierte in Oxford, war 1926/27 Erzieher, 1928/29 Medizinstudent in London. Danach wirkte er bis 1933 als Englischlehrer in Berlin und ging nach journalistischer Tätigkeit in London 1938 mit Auden nach China. 1940 war er in der amerikanischen Filmindustrie tätig. 1946 erhielt er die amerikanische Staatsbürgerschaft.

    Isherwood, der der Gruppe um Auden angehörte, gilt als einer der führenden Männer der Generation, die zwischen den beiden Weltkriegen in die Literatur eintrat. Sein Roman "Prater Violet" hat das Entstehen des gleichnamigen Films aus dem Wien der Dollfußzeit zum Gegenstand; im Mittelpunkt der Handlung steht ein Emigrantenschicksal. Isherwoods Dramen sind satirisch; das bedeutendste von ihnen, "The Dog Beneath the Skin", parodiert in Märchenform die Musical Comedy des 20. Jahrhunderts. Der Roman "Leb' wohl Berlin" (1939) wurde zur Vorlage für das Musical "Cabaret" (1966, mit Liza Minelli 1972 verfilmt).

    Weitere Werke: "Tage ohne Morgen" (1962), "Der Einzelgänger" (1964) u.a.



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