Bungar

    Aus WISSEN-digital.de

    (Bungarus)

    auch: Krait;

    Diese großen Giftnattern sind in mehreren verschiedenen Arten vor allem über Südostasien und die Sundainseln verbreitet.

    Bungars erreichen Körperlängen von bis zu gut zwei Metern. Die meist recht farbenfrohen Tiere haben einen relativ kantigen Körperbau. Der schmale, kaum vom Körper abgesetzte Kopf ist mit äußerst lichtempfindlichen Augen ausgestattet, deren Pupillen sich nur in geringem Maße verengen können. Deshalb wird der Kopf bei Tag häufig unter dem Körper versteckt.

    Der Gelbe Bungar (Bungarus fasciatus) weist eine schwarz-gelbe Bänderung auf, während der Südchinesische Vielbindenbungar (Bungarus multitinctus), wie der Name schon vermuten lässt, mit eng gestellten schwarz-weißen Bändern versehen ist.

    Bungars gehen bevorzugt in der Nacht auf Beutefang und liegen tagsüber träge in der Sonne. Als Nahrung bevorzugen sie Schlangen und machen selbst vor der eigenen Art nicht Halt. Sie erbeuten außerdem Eidechsen, Fische und kleine Säugetiere.

    Nach der Paarung legt das Weibchen bis zu zwölf Eier, die gut bewacht werden, bis die etwa 30 Zentimeter langen Jungtiere schlüpfen.

    Da Bungars sehr träge Tiere sind, lassen sie sich kaum stören und rollen sich meist nur zusammen, wenn sie überrascht werden. Falls sie doch einmal zubeißen, geschieht dies meist in der Nacht, und so mancher Biss endet tödlich, wenn er nicht umgehend mit Serum behandelt wird.

    Systematik

    Gattung aus der Familie der Giftnattern (Elapidae).



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