Bruno I. der Große

    Aus WISSEN-digital.de

    Erzbischof von Köln; * 925, † 11. Oktober 965 in Reims

    auch: Brun;

    Heiliger; der Bruder des späteren Kaisers Otto I. erhielt seine Ausbildung an der Domschule in Utrecht. Er war von Geburt an für den geistlichen Stand bestimmt. 951 wurde er Kanzler seines Bruders, 953 Erzbischof von Köln und Verwalter des Herzogtums Lothringen.

    Als Erzkanzler war Bruno Vertreter einer starken Reichspolitik und einer engen Bindung des Reichsklerus und des Reichsepiskopats an das Königtum, als Kirchenfürst für eine entschiedene Klosterreform. Er gründete mehrere Klöster in Köln, so die Stifte Groß-St. Martin und St. Andreas und die Benediktinerabtei St. Pantaleon, in der er begraben wurde. Bruno gilt als Förderer der Wissenschaften.

    Fest: 11. Oktober.



    Film und Fernsehen

    Zehn aus fast 300 Fragen zu Film und Fernsehen warten auf Sie. Also: Füße hoch, Popcorn und los!
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 22. Oktober

    1530 Karl I. von Spanien wird als Karl V. zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gewählt; damit errichten die Habsburger eine weltumspannende deutsch-spanische Allianz.
    1873 Auf Bismarcks Initiative wird zwischen Deutschland, Österreich und Russland das so genannte Dreikaiserabkommen geschlossen.
    1956 Die UdSSR lehnt gesamtdeutsche Wahlen als Vorstufe für eine deutsche Wiedervereinigung ab.