Braunfisch

    Aus WISSEN-digital.de

    (Phocaena phocaena)

    auch: Kleiner Tümmler, Schweinswal, Meerschwein;

    Verbreitungsgebiet

    Das Verbreitungsgebiet des Braunfisches sind die Küstengebiete in den Meeren gemäßigter Breiten auf der Nordhalbkugel. Er hat sich dort viele sehr unterschiedliche Lebensräume erobert, wird aber heute immer seltener.

    Körperbau

    Dieses Waltier erreicht eine Länge von etwa 170 Zentimeter und ein Gewicht von etwa 50 Kilogramm. Auf Grund seiner Größe hielt man es früher für einen Fisch. Sein Kopf ist rund, ohne auffallende Melone, d.h. er hat keine deutlich abgegrenzte Schnauze, wie etwa seine Verwandten, die Delfine. Die Flipper (Seitenflossen) sowie die Schwanzflosse sind klein und ebenfalls eher rundlich. Der Rücken des Braunfisches ist bräunlich, die Bauchseite weiß. Von den Flippern zieht sich zum Mundwinkel ein grauer bis schwarzgrauer Streifen. Der Mund ist in Unter- und Oberkiefer jeweils mit 20 bis 30 Zähnen versehen.

    Ernährung und Fortpflanzung

    Die Nahrung des Braunfisches besteht vornehmlich aus Schwarmfischen, Kopffüßern und Krustentieren; er bevorzugt Makrelen und Heringe.

    Im Sommer bringt das Weibchen nach einer Tragzeit von etwa elf bis zwölf Monaten meist ein Jungtier zur Welt, das bei der Geburt etwa 80 Zentimeter lang ist und von der Mutter noch bis zu einem knappen Jahr gesäugt wird.

    Gefährdung

    Immer wieder gehen Braunfische auch heute noch den Fischern ins Netz, da sie sich bevorzugt in der Nähe des Festlandes aufhalten. Ihr Bestand ist auch durch die Umweltverschmutzung stark gefährdet.

    Systematik

    Art aus der Familie der Schweinswale (Phocaenidae).



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