Biophysik

    Aus WISSEN-digital.de

    Die Biophysik untersucht als Wissenschaft die physikalischen und physiko-chemischen Erscheinungen in biologischen Systemen. Sie will fundamentale Prozesse des Lebens aufklären, basiert aber dabei auf den fundamentalen Gesetzmäßigkeiten der Physik und der Chemie.

    Andererseits wendet die Biophysik physikalische Methoden in der Biologie an. Damit ist gemeint, dass es zum Einsatz von technischen Hilfsmitteln kommt, wie z.B. dem Elektronenmikroskop oder der Röntgenstrukturanalyse, um damit biologische Phänomene, Strukturen oder Prozesse im lebenden Organismus aufzuklären. Auch in der Medizin ist die Biophysik nicht mehr wegzudenken, z.B. bei der Strahlentherapie, der Infrarot- oder Mikrowellenbestrahlung, der Ultraschalldiagnostik, der Endoskopie oder verschiedensten technischen Untersuchungsmethoden (Computertomographie (CT), Röntgendiagnostik usw.).

    Einige der wichtigsten Forschungsbereiche sind die molekulare Biophysik, die Biophysik der Membranen, die Biophysik der biomolekularen Aggregate und Organe, die Biophysik der Gewebe, Organe und Organismen, die Zellbiophysik und die Biophysik der Populationen (auch Biophysik der komplexen Systeme).



    Wer hat's gesagt?

    Worte von historischen Ausmaßen sind uns zwar meist zumindest vom Hören-Sagen bekannt - aber kennen Sie den Kontext?
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 24. November

    1634 Nach der Schlacht von Tuttlingen müssen die Franzosen Württemberg aufgeben und sich über den Rhein zurückziehen.
    1859 Der britische Biologe Charles Darwin veröffentlicht sein grundsätzliches Werk "Die Entstehung der Arten".
    1936 Carl von Ossietzky, dem Herausgeber der "Weltbühne", wird der Friedensnobelpreis verliehen.