Beutelteufel

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(Sarcophilus harrisi)

auch: Tasmanischer Teufel;

Inhaltsverzeichnis

Verbreitungsgebiet

Der Beutelteufel ist heute in vielen Gebieten seines ursprünglichen Verbreitungsgebietes ausgerottet. Allein im nordwestlichen Teil Tasmaniens haben sich die nachtaktiven Tiere ihren Lebensraum erhalten. Den Tag verbringen die Beutelteufel in einem sicheren Versteck und gehen erst in der Abenddämmerung auf Beutefang.

Körperbau

Der Beutelteufel ist ein etwa dachsgroßes Tier und hat einen buschigen Schwanz. Das dichte schwarze Fell weist lediglich am Hals und an den Schultern eine weiße Zeichnung auf. Auch die Augen sind häufig hell umrandet. Ein weiteres typisches Merkmal des Beutelteufels sind die kleinen Ohren, die sich besonders bei aufgeregten Tieren rötlich verfärben. Die vorderen Gliedmaßen sind mit fünf Krallen versehen, die wie Hände benützt werden und vor allem dem Ergreifen und Festhalten der Beute dienen. Die Beine sind nur mit vier Zehen ausgestattet, die Großzehe fehlt. Das kräftige Gebiss mit den scharfen Eckzähnen setzt der Beutelteufel wenn nötig auch zur Verteidigung ein. Der hufeisenförmige Beutel des Tieres ist nach hinten geöffnet.

Ernährung und Fortpflanzung

Der Beutelteufel ernährt sich vornehmlich von tierischer Kost und erbeutet, wenn er in der Dunkelheit seine Höhle verlassen hat, vor allem Wallabys und Reptilien.

Die Paarung der Beutelteufel findet Ende April/Anfang Mai statt. In einem Nest aus Gras und Stroh bringt das Weibchen nach etwa einem Monat ihre Jungtiere zur Welt. Bei der Geburt sind sie nur etwa 10 Millimeter lang. Das Weibchen kann pro Wurf jeweils nur vier Jungtiere großziehen, da sie nur vier Zitzen besitzt. Erst nach drei Monaten öffenen die kleinen Beutelteufel die Augen. Sie werden etwa fünf Monate lang gesäugt.

Systematik

Art aus der Unterfamilie der Beutelmarder (Dasyurinae) in der Familie der Raubbeutler (Dasyuridae) und damit aus der Ordnung der Beuteltiere (Marsupialia).


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