Beutelmeisen

    Aus WISSEN-digital.de

    (Remizidae)

    Beutelmeise f21216458.jpg

    Vor allem in Südeuropa lebende Vögel, die aber auch in anderen Regionen der Welt, wie zum Beispiel in Nordamerika, siedeln.

    Die mit einer Größe von ca. elf Zentimetern und einem Gewicht von maximal elf Gramm kleinen und leichten Sperlingsvögel leben bevorzugt in baumlosen Gebieten. Das Gefieder der einzelnen Arten ist im Allgemeinen hell mit relativ gedeckten Farben. Der Schnabel ist klein und spitz, die Füße kräftig, der Schwanz ist eckig.

    Zur Nahrung der Beutelmeisen gehören neben Insekten auch Samen.

    Ihren Namen verdanken sie der Art, wie sie Nester bauen. Die Nester, die aus Pflanzenmaterial gebaut sind, hängen in Büschen oder Dickichten. Von den Weibchen wird das aus maximal zehn Eiern bestehende Gelege ungefähr zwei Wochen bebrütet. Nach dem Schlüpfen bleiben die Jungtiere noch bis zu 18 Tage im Nest.

    Systematik

    Familie aus der Unterordnung der Singvögel (Oscines).



    Wer hat's gesagt?

    Worte von historischen Ausmaßen sind uns zwar meist zumindest vom Hören-Sagen bekannt - aber kennen Sie den Kontext?
    Jetzt quizzen!


    KALENDERBLATT - 26. April

    1925 Hindenburg wird zum Reichspräsidenten gewählt.
    1954 Eröffnung der Ostasien-Konferenz in Genf, auf der über die Koreafrage und den Frieden Indochinas beraten werden soll.
    1974 Der Bundestag stimmt über die Reform des § 218 ab und entscheidet sich für die Fristenlösung, die aber am 25. Februar vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt wird.