Bekräftigung

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    auch: Verstärkung;

    Damit werden alle Maßnahmen und Prozesse bezeichnet, die ihnen nachfolgende Reaktionen oder Verhalten in einer bestimmten Situation verändern, sei es in deren Intensität oder Häufigkeit.

    So gilt als Beispiel für eine Bekräftigung die klassische Konditionierung, bei der ein bislang neutraler Reiz wie ein Klingelton mit einer begleitenden Maßnahme kombiniert wird, so z.B. der Fütterung. Dies führt dazu, dass schon bei Ertönen der Klingel der Speichelfluss in Erwartung des Futters steigt, ohne dass Futter in Sicht- oder Reichweite ist. Maßgeblich in der Erforschung auf diesem Feld war Skinner. Diese Konditionierung kann im Tierreich positiv erfolgen, indem das Tier etwas vermehrt macht, um den Begleiteffekt, hier die Fütterung, zu erzielen. Negativ ist die Verstärkung, wenn ein bestimmtes Verhalten zu einer Unterlassung führt, wenn z.B. durch ein Verhalten oder eine Handlung ein Schmerz verhindert werden kann. So können Verstärker Reize oder Objekte sein, die ein Verhalten verstärken, dabei also einen Lernprozess auslösen.

    E.L. Thorndike führte die Bezeichnung "Effektgesetz" ein (1911).



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