Bambus - ein rundum natürlicher Baustoff

    Aus WISSEN-digital.de

    Was die Natur uns bietet, sollte auf Händen getragen und geschützt werden. Mehr denn je ist es heutzutage wichtig, dass über Abholzungen ganzer Landstriche und Urwälder, die Jahrzehnte überdauerten, nicht nur nachgedacht, sondern auch dementsprechend aktiv gehandelt wird. Noch immer werden kilometerlange Regenwaldgebiete, wie beispielsweise im afrikanischen Kongobecken, abgeholzt und verbrannt. Die Urwälder schrumpfen jährlich um etwa 5600 Quadratkilometer.

    Viele Organisationen kämpfen dagegen an und setzen sich für den Erhalt der grünen Lungen ein. Die Profitgier steigt, der Wald schwindet und damit auch die dort existierende Tierwelt. So schnell wie er gerodet wird, kann der Wald nicht nachwachsen. Umso wichtiger ist es auch Nachhaltigkeit zu setzen. Naturprodukte nicht bis aufs Letzte auszubeuten, sondern Zeit zugeben, nachzuwachsen. Der Rohstoff Bambus ist ein Beispiel für Ressourcen-Gewinnung und Nachhaltigkeit. Bambus wächst im Vergleich zu vielen üblichen Holzarten extrem schnell nach und genau darin liegt der Vorteil bei der Verarbeitung diese Naturproduktes für Holzbeläge.

    Bambus-Parkett ist Natur pur

    Das schnell-wachsende Naturprodukt schafft es unter guten Bedingungen täglich bis zu einem Meter am Tag zu wachsen. Keine andere Pflanze schafft das in diesem rasanten Tempo. Selbst in unseren Regionen ist die beliebte Gartenpflanze ein Wachstumsgigant und wird oft nur in große Kübel gepflanzt, um den Wachstum zu stoppen. Die Wurzeln wachsen nämlich durch Mauerwerk und Co. Bambus kann in extremen Fällen eine Höhe von rund 40 Metern erreichen. Auch damit ist er zur Pflanzengruppe der Gräser gehörend, ein mächtiger Gigant. Bambus ist ein ideales Naturprodukt und bietet diverse Möglichkeiten der Verarbeitung. Bambus-Parkett ist hierbei allerdings eines der beliebtesten Bambus-Produkte. Bambus ist demnach also extrem nachhaltig, unglaublich strapazierfähig und absolut umweltschonend zugleich.

    Holz ist rar

    Das übliche Grundmaterial für Parkett besteht meist aus Eiche, Fichte oder Buche. So schnell wie abgeholzt wird, können allerdings die Bäume hiesiger Regionen nicht nachwachsen. Trotz Nachpflanzung und Aufforstung mit zig tausenden Kulturen und Jungpflanzen, ist das Wachstum der Bäume zu langsam, um der Geschwindigkeit des Verbrauchs zu folgen. Ein fataler Kreislauf mit verheerenden Folgen. Der Bedarf an Holz wächst unaufhörlich und wird trotz vieler Warnungen vor gravierender Umweltschäden, die nicht mehr auszugleichen sind, gewarnt.

    Bambus als Alternative nutzen

    Bei der Wahl eines Bambus-Parketts anstatt eines aus Fichtenholz oder Buche, steuert man unwillkürlich einen Beitrag zur Schonung von Natur und Umwelt bei. Für viele umweltbewusst lebende und denkende Menschen, ein nicht ganz unwesentlicher Aspekt.

    Eine große Auswahl an Bambus-Parkett findet man zum Beispiel unter bambus-parkett.de. Von der Ernte des Naturproduktes, bis hin zur fertigen Produktion, einschließlich Pflegematerial für die Bambus-Böden, ist dort alles überschaubar aufgeführt.

    Die Bambuswälder können nach der Ernte nachwachsen und erreichen schnell die gewünschte Höhe, um erneut geerntet zu werden. Ohne das Gefahr einer totalen Abholzung besteht. Bambus-Parkett ist ein Naturprodukt, welches durch seinen einzigartigen Charme besticht und sich von herkömmlichen Parkettböden abgrenzt. Bambus ist nicht nur umweltfreundlich und nachhaltig. Seine Optik ist mit keiner anderen Holzart zu vergleichen. Viele, die sich für einen Bambus-Bodenbelag entscheiden, sind von seinem angenehmen und natürlichen Erscheinungsbild angetan und würden ihn immer wieder nutzen.



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    1946 In der amerikanischen Besatzungszone wird von der Militärregierung ein Bodenreformgesetz veröffentlicht, das bestimmt, dass Grundbesitz von 100 Hektar und darüber zur Landabgabe verpflichtet ist.