Balkankonflikt

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historischer Begriff für die langwährenden politisch-militärischen Auseinandersetzungen der europäischen Großmächte (v.a. Österreich-Ungarn, Türkei und Russland) um die Vorherrschaft auf der Balkanhalbinsel im 19. Jahrhundert; später auch Bezeichnung für die politisch-militärischen Auseinandersetzungen der christlichen Balkanstaaten (Serbien, Bulgarien, Rumänien, Griechenland) untereinander im 2. Balkankrieg (1913). Die Balkankriege hatten einen weitreichenden Einfluss auf die europäische Geschichte. Das durch die Kriege erstarkte Serbien löste im Nachbarland Österreich-Ungarn Bedrohungsperzeptionen aus; die Ermordung des österreichischen Erzherzogs Franz Ferdinand in Sarajevo wurde daher zum Anlass für einen Einmarsch nach Serbien genommen, der den Ersten Weltkrieg auslöste.


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