Bachforelle

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(Salmo trutta fario)

Inhaltsverzeichnis

Verbreitungsgebiet

Die Bachforelle ist in sauerstoffreichen und klaren Bächen und Fließgewässern Mittel- und Westeuropas zu Hause. Sie bevorzugt als Lebensraum vor allem die kälteren Flüsse des nördlichen Europas und ist selbst in Finnland heimisch.

Körperbau

Die Bachforelle erreicht eine Gesamtlänge von bis zu 50 Zentimetern, wird aber im Schnitt meist nur etwa 25 Zentimeter lang. In ihrer Färbung sind die einzelnen Exemplare sehr unterschiedlich und passen sich in den meisten Fällen optimal an ihre jeweilige Umgebung an. Die Bauchseite der silbrigen Fische schimmert häufig rötlich und oft ist das Schuppenkleid dieser Forellenunterart mit einer Vielzahl dunkler Punkte versehen. Der Körper der Bachforelle ist spindelförmig und wirkt etwas plumper als der von Lachsen. Der Beweis, dass Bachforellen lediglich eine Unterart der Europäischen Forelle darstellen, wurde erbracht, als man eine junge Bachforelle im Meer aussetzte und diese sich ohne jegliche Probleme an den ungewohnten Lebensraum anpasste.

Ernährung

Wie die meisten anderen Fische, so ernähren sich auch Bachforellen vornehmlich von tierischer Kost. Sie erbeuten Krebstiere, kleinere Fische, Insektenlarven, aber auch Fluginsekten, die sie als geschickte Jäger auch über der Wasseroberfläche fangen.

Fortpflanzung

Die Laichzeit der Bachforellen fällt meist auf die Wintermonate. Das Weibchen legt bis zu 2 000 Eier, die alle von nur einem Männchen besamt werden. Erst im Alter von drei bis vier Jahren erreichen Bachforellen die Laichreife. Das Schuppenkleid weist dann auch bei ihnen eine besonders prächtige Färbung auf.

Sonstiges

1990 und 2005 wurde die Bachforelle zum Fisch des Jahres gekürt.

Systematik

Unterart aus der Art der Europäischen Forelle (Salmo trutta).


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