Babylonische Kunst

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Kunst des alten Mesopotamiens des 4.-2. Jahrtausends v.Chr., umfasst die Isin-Larsa-Zeit und ist weitgehend vom Erbe neusumerischer Kunst beeinflusst.

Gesellschaftliche und künstlerische Zentren dieser Zeiten sind Assur, Babylon und Mari. Besondere Bedeutung haben die realistischen Darstellungen der Altersgesichter (Hammurabi). Mari ist eines der glanzvollsten Zentren (Palast des Zimrilim). Am beeindruckendsten aus dieser Epoche ist die Architektur Babylons mit der doppelten Stadtmauer, der Prozessionsstraße, den drei Palästen Nebukadnezars, dem Ischtartor, dem Marduktempel (mit dem Zikkurat), den Tempeln der Ischtar und der Ninmach, der Ninurta und auch einer Reihe von Wohnhäusern. Höhepunkt der babylonischen Kunst sind die Werke der Chaldäer.

Babylon wurde Zentrum unter den Königen Nabupolassar und Nebukadnezar. Auf sie ist die Sakral- und Palastarchitektur mit z.T. glasierten, symbolgeschmückten Emailreliefziegeln zurückzuführen. Die weiche Modellierung (keine hartkonturierten Figuren) z.B. in den Königreliefs macht den Unterschied zu den assyrischen Reliefs deutlich. Dieser kommt auch in der Rollsiegelkunst in der Dominanz von göttlichen, dämonisch, kosmischen Bildgedanken im Gegensatz zu lebendig erzählenden, bewegten Darstellungen zum Ausdruck.


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