Arier

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(sanskritisch: Arya, "Herr", "Edler")

ostindogermanische Völkergruppe, beheimatet vermutlich nördlich des Hindukusch, drangen im 2. Jahrtausend nach Nordindien vor, wo sie auf die Urbevölkerung der Dravidas stießen, und in das Hochland Aryana (Iran) ein. Als Vorfahren der heutigen Inder siedelten sie im Pandschab, dann in ganz Nordindien, als Vorfahren der Perser im Iran.

Ursprünglich nur ein Begriff der Sprachwissenschaft, wurde die Bezeichnung Arier im erweiterten Sinne und nicht korrekt auf die Indoeuropäer insgesamt angewendet. Die rassenkundliche Verwendung des Begriffs Arier, d.h. die Hypothese von einem arischen Urvolk als einer allein kulturschöpferischen und allen anderen überlegenen Herrenrasse ist wissenschaftlich nicht haltbar, war jedoch wesentlicher Teil der nationalsozialistischen Ideologie. Siehe auch Antisemitismus.


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