Archer John Porter Martin

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    englischer Biochemiker; * 1. März 1910 in London, † 28. Juli 2002

    besuchte die Universität in Cambridge. Er schuf eine Methode zur Erforschung der Pyroelektrizität, und zwar durch Beobachtung der Anziehungskraft einer Metallplatte auf Kristalle, die man in flüssige Luft eingegeben hatte. Im Institut für physikalische Chemie arbeitete er an ultravioletten Absorptionsspektren. Am Dunn-Nahrungsmittel-Institut (1933 bis 1938) isolierte er das Vitamin E, wobei er die pathologische Wirkung des Vitamin-E-Mangels bei Raupen erforschte. Er konnte die Ultraviolett-Absorptions-Banden bei Vitamin E feststellen sowie andere Vorgänge (wie Entfärbung bei Tieren mit Vitamin-E-Mangel). Zur Trennung der Stoffe bediente er sich der selektiven Adsorption, also der chromatographischen Adsorptionsanalyse (Chromatographie), die er entscheidend weiter entwickelte. Außerdem forschte er über Vitamin B2. Er konnte beweisen, dass Nikotinsäure einen Anti-Pellagra-Faktor hat.

    Er analysierte mit SyngeAminosäuren und entwickelte die Verteilungschromatographie und Lösungsmittelverteilung (wassergesättigtes Silikatgel und organisches Lösungsmittel). 1944 gelang Martin und Synge der Übergang zur Papierchromatographie. Er fand mit A. T. James die Methode der Flüssigkeits-Gas-Verteilungschromatographie.

    Martin erhielt 1952 den Nobelpreis für Chemie für die Entwicklung der analytischen Verwendung der Papier- und Verteilungschromatographie.



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