Aralsee

    Aus WISSEN-digital.de

    abflussloser, salziger See in Zentralasien. Der Aralsee liegt in Kasachstan und Usbekistan und hat eine Fläche von etwa 29 000 km². Seine Tiefe reicht bis 57 m. Die wichtigsten Zuflüsse sind der Amu-Darja und der Syrdarja.

    Der See schrumpft stetig durch Wasserentnahmen an den Zuflüssen: zwischen 1960 und 1990 sank der Wasserspiegel um 13 m ab, die Fläche ging um 40 % zurück. Inzwischen ist die Fläche des Sees noch weiter geschrumpft. Es haben sich zwei Teilseen ausgebildet. Das Austrocknen des Aralsees ist eine der größten vom Menschen hervorgerufenen ökologischen Katastrophen. Der Wasserverlust bewirkt einen zunehmenden Anstieg des Salzgehaltes, was dazu führt, dass die Lebensbedingungen für die meisten Pflanzen- und Tierarten im See zunehmend schlechter werden. Nach dem Zurückgehen des Sees bleiben unfruchtbare Flächen zurück, von denen der Wind Salz und Staub ins Umland trägt. Die Anrainerstaaten bemühen sich seit einigen Jahren, die Austrocknung des Sees zu stoppen. Voraussetzung hierfür aber wäre, den Zufluss in den See wieder zu steigern. Momentan wird das Wasser des Amu-Darja und des Syrdarja größtenteils für die Feldbewässerung verwendet (besonders viel Wasser verbrauchen die riesigen Baumwollmonokulturen in Usbekistan).



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