App-Marketing: Ein Bereich mit zunehmender Bedeutung

    Aus WISSEN-digital.de

    Ca. 1,5 Millionen Apps gibt es sowohl im Google Play Store als auch in Appels iOS. Grund genug für App Publisher sich immer neue Ideen einfallen zu lassen um aus der Fülle an Angeboten herauszustechen. Da das Angebot an Apps in Zukunft weiter steigen wird, gestaltet sich dieses Unterfangen sich von der Konkurrenz abzuheben zunehmend schwieriger.

    Entweder man wartet mit echten Innovationen auf, wie etwa das US Unternehmen Uber, dann wird automatisch über einen berichtet, oder man versucht sich und sein Produkt auf anderem Wege zu vermarkten. Welche Möglichkeiten für App Publisher gibt es überhaupt und was muss alles bedacht werden um eine App erfolgreich werden zu lassen?

    Zunächst einmal gibt es kein Erfolgsrezept oder gar eine Anleitung für eine erfolgreiche Vermarktung. Da verhält es sich bei Apps wie bei jedem anderen Produkt. Außerdem ist der App-Markt so breit gefächert, dass sehr viele unterschiedliche Zielgruppen in diesem Marktsegment unterwegs sind. Daher ist es vor allem wichtig, sich von vorne herein genaue Gedanken über den Zweck der App und die möglichen Zielgruppen zu machen. Neben der Zielgruppe entscheidet natürlich auch der Preis über den Erfolg oder Misserfolg einer App.

    So unterschiedlich die Apps, so unterschiedlich sind auch ihre Nutzer. Es gelingt nur wenigen, eine App zu entwickeln, die in der breiten Masse durchschlagenden Erfolg haben. Hierzu zählen etwa "Flappy Bird" oder "Fruit Ninja"- beides kurzweilige Spiele, die es geschafft haben, neben unzähligen Imitationen ein echtes Original zu werden. Spiele-Apps haben es natürlich leichter bei der Vermarktung als etwa Finanz-Apps oder ähnliches. Ein großer Fehler ist es auch, die App dem falschen Zielpublikum zu unterbreiten. Hier wird man wohl in den seltensten fällen auf eine positive Resonanz stoßen.

    Marketing beginnt im Store

    Grundvoraussetzung für eine gelungene App sind neben der möglichst innovativen Idee vor allem der Name sowie das Logo der App. Nutzer sind mittlerweile einen gewissen Stil gewohnt und man sollte nicht all zu sehr von diesem Abweichen, auch um bei der App Store internen Suchoptimierung bessere Chancen zu haben. Es lohnt sich das Design an den Stil des jeweiligen Stores anzupassen, um in das Gesamtbild zu passen. Der erste Eindruck bestimmt immer noch oft über Gefallen oder Nichtgefallen einer App. Im schlimmsten Fall bleibt man schon hier nur eine Nadel im Heuhaufen und wird niemals an die Spitze der Download Charts gelangen.

    App Discovery

    Eine der größten Hürden bleibt nach wie vor, wahrgenommen zu werden. App Discovery lautet hier das Stichwort. Dazu bietet sich am besten ein Mix aus verschiedenen viralen Kampagnen in sozialen Netzwerken an. Während Dies noch relativ günstig ist, wird es bei der offensiven Vermarktung schon teurer, da man hier nicht ohne das Schalten von Anzeigen online sowie offline auskommt. Sollte man Hilfe bei der Entwicklung viraler Kampagnen benötigen, um seine App nach vorne zu bringen, ist es ratsam sich an einen Spezialisten für App Marketing zu wenden. Klassische Werbung, Auch etwa in Form von Radio- oder TV-Spots ist immer noch unabdingbar, wenn man die breite Masse erreichen möchte.



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