Apachen

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    nordamerikanischer Indianerstamm, der an der Grenze zu Mexiko lebt. Die Apachen waren einer der Stämme Nordamerikas, die besonders heftig und sehr lange Widerstand gegen die europäischen Einwanderer geleistet haben. Berühmte Häuptlinge wie Cochise und Geronimo sind auch heute noch bekannt. Im vergangenen Jahrhundert wurden die Apachen beinahe vollständig von weißen Siedlern und Soldaten ausgerottet. Heute gibt es noch etwa 50 000 Apachen, die in Reservaten, v.a. in New Mexico und Arizona leben.

    Die Apachen gehören zur Sprachfamilie der Athabasken. Die wichtigsten Apachenstämme sind die Chiricahua, die Jicarilla, die Mescalero, die White-Mountain-Apachen, die San-Carlos-Apachen und die so gut wie ausgestorbenen Lipan. Die meisten Apachen lebten nomadisch, allerdings wurde auch begrenzt Ackerbau betrieben. Die Apachen gelangten relativ früh zu Pferden, die sie von den von Mexiko nach Norden vordringenden Spaniern übernahmen. Mithilfe der Pferde konnte sie wesentlich erfolgreicher auf Bisonjagd gehen.

    Die Apachen widersetzten sich zunächst den spanischen, dann den amerikanischen Siedlern, die in ihr Gebiet vordrangen. Überfälle und Raubzüge machten sie zu einem bei den Siedlern gefürchteten Stamm. Der militärischen Überlegenheit der Weißen begegneten sie mit einer Guerilla-Taktik. Schließlich wurde aber auch die letzte Gruppe von Widerstand leistenden Apachen unter Geronimo besiegt (1886).



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