Anlage (Psychologie)

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    bestimmte, teilweise vererbbare, bei der Geburt vorhandene Neigungen oder Dispositionen (Bereitschaften), aus denen sich im Laufe der Entwicklung in der Auseinandersetzung mit der Umwelt bestimmte Fähigkeiten (Begabungen), Verhaltensmerkmale oder Krankheitsneigungen herausbilden.

    Ob und inwieweit sich die Anlage herausbildet, ist von der Stärke und Durchsetzungskraft der einzelnen Merkmalsausprägungen in ihrem gesamten Kontext abhängig. Bei der Erforschung der Merkmale wird der wechselseitige Einfluss von Anlage und Milieu untersucht, um z.B. seelische Krankheiten oder kriminelles Verhalten erklären zu können. Dabei ist die Zwillingsforschung wichtig.

    In der Erziehung werden Anlagen eher als Möglichkeiten mit großer Variationsbreite betrachtet, die erst durch Reifen und Lernen herausgebildet und geformt werden. Daraus entnimmt die Pädagogik ihre wichtigsten Aufgaben (optimale Förderung positiver Anlagen).



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