Alfred Sisley

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    französischer Maler; * 30. Oktober 1839 in Paris, † 29. Januar 1899 in Moret-sur-Loing, Seine-et-Marne

    Hauptmeister des Impressionismus, trat 1861 in das Atelier des Klassizisten Gleyre ein, wo er Monet, Renoir und Bazille kennen lernte, mit denen er sich befreundete.

    Sisley, der in seiner Frühzeit noch einige Interieurs und Stillleben gemalt hatte, ging bald ganz zur Landschaftsmalerei über. Er lebte in der Umgebung von Paris: in Louveciennes, Bougival, Voisins, Marly. In seiner Kunst begann Sisley mit toniger, dunkler Malerei, beeinflusst von Corot, der Schule von Barbizon und Courbet.

    Später lernte er von Monet und Pissarro, seine Palette hellte sich auf, seine Frühlingslandschaften aus der Ile-de-France sind anmutigste impressionistische Malerei; er gehörte den Impressionisten im engsten Sinne an, doch gab er die feste Struktur der Bilder nie auf. Seine Malerei ist eine Verbindung der "paysage intime" der Schule von Barbizon mit der Licht- und Luftmalerei Monets.

    Hauptwerke: "Straße bei Marly" (1871, Mannheim, Kunsthalle), "Brücke bei Argenteuil" (1872, Paris, Louvre), "Überschwemmung in Port-Marly" (1876, Paris, Louvre), "Seine-Landschaft" (1879, Hamburg, Kunsthalle), "Saint-Mammès" (1884, Genf, Musée d'Art et d'Histoire).



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