Alexander VII. (Papst)

    Aus WISSEN-digital.de

    Papst; * 13. Februar 1599 in Siena, † 22. Mai 1667 in Rom

    studierte Rechtswissenschaften, Theologie und Philosophie. Im Alter von 35 Jahren wurde er zum Priester geweiht, ein Jahr später bereits wurde ihm das Amt des Bischofs übertragen.

    Als Botschafter der Päpste Urban VIII. und Innozenz X. 1639 bis 1651 vertrat er diese in den Verhandlungen über den Westfälischen Frieden, der 1648 den 30-jährigen Krieg beendete. Alexander wurde 1652 von Innozenz X. zum Kardinal ernannt und drei Jahre später zu dessen Nachfolger als Papst gewählt.

    Selbst Verfasser lateinischer Gedichte, beschäftigte er sich lieber mit schöngeistigen Wissenschaften als mit den Staatsgeschäften. Mit Ludwig XIV. geriet er in Konflikt, und so verschlechterten sich die Beziehungen zu Frankreich während seiner Regentschaft. Daher erhielt er auch keine Unterstützung für seinen Plan, eine gemeinsame europäische Abwehr gegen die Türken aufzubauen. Als Förderer der Künste unterstützte Alexander VII. die literarische Ausstattung der Vatikanischen Bibliothek sowie der Universität Roms und beauftragte Gian Lorenzo Bernini mit der Gestaltung des Petersplatzes.



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