Alexander Konstantinowitsch Glasunow

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    russischer Komponist; * 10. August 1865 in St. Petersburg, † 21. März 1936 in Neuilly-sur-Seine bei Paris

    Glasunow war Schüler N. Rimskij-Korsakows. Nach nur zwei Jahren Unterricht entstand seine Erste Symphonie und sein Erstes Streichquartett, mit dem er bereits Anerkennung fand. Als Dirigent debütierte Glasunow 1887 und unternahm in der Folgezeit zahlreiche Konzertreisen ins westliche Ausland, beispielsweise zur Pariser Weltausstellung (1889), bei der er an den "Russischen Konzerten" als Dirigent mitwirkte. In seinen Kompositionen suchte er die Synthese zwischen der "nationalrussischen Schule", wie sie das Mächtige Häuflein vertrat, und einem mehr nach Westeuropa orientierten Kompositionsstil, für den unter anderem P.I. Tschaikowsky gestanden war, mit dem Glasunow seit 1894 freundschaftlichen Kontakt pflegte. Ab 1899 wirkte er als Lehrer für Instrumentation und Kontrapunkt am St. Petersburger Konservatorium, dem er von 1905 bis 1928 auch als Direktor vorgestanden war. Seine Reise als Jurymitglied des Wiener Franz-Schubert-Kompositionswettbewerbs nutzte er, um mit seiner Familie nach Paris überzusiedeln, wo er bis zuletzt komponierte.

    Werke für Orchester (Auswahl): neun Symphonien, "Stenka rasin", Symphonische Dichtung, op. 13, Violinkonzert a-Moll, op. 82, Konzert für Altsaxophon und Streicher Es-Dur, op. 109, fünf Suiten, vier Ouvertüren, Ballettmusiken (unter anderem "Raymonda", op. 57), Klavierkonzerte f-Moll, op. 92 und H-Dur, op. 100, Konzertballade für Violoncello und Orchester C-dur, op. 108 u.a., Kammermusik (unter anderem sieben Streichquartette), Klaviermusik, Stücke für Violoncello, für Violine, für Bratsche, Lieder, Kantaten, Hymnen. Glasunow war an der postumen Fertigstellung von A. Borodins Oper "Fürst Igor" (Ouvertüre, dritter Akt) beteiligt und orchestrierte dessen Dritte Symphonie.



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