Alexander Kluge

    Aus WISSEN-digital.de

    deutscher Regisseur und Schriftsteller; * 14. Februar 1932 in Halberstadt

    "Lebensläufe" (1962) hieß das Buch, das Alexander Kluge einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machte, eine Auseinandersetzung mit der älteren Generation, die das Dritte Reich überstand. Schon dieses erste Werk wurde mit dem Berliner Kunstpreis bedacht.

    Nachdem er ein Jahr lang bei dem legendären Filmregisseur Fritz Lang volontiert hatte, versuchte er sich als Produzent und Regisseur von Kurzfilmen. So entstanden Kurzfilme wie "Amore", "Porträt einer Bewährung", "Abschied vom Gestern". Mit seinen folgenden Filmen hatte er - weniger beim breiten Publikum, so doch auf namhaften Filmfestspielen - großen Erfolg; er wurde von den Kritikern hoch gelobt. Den Goldenen Löwen von San Marco brachte ihm 1969 sein Film "Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos" ein. Seine Firma DCTP produziert heute Sendungen für private Fernsehanstalten. Kluge betätigt sich jedoch auch weiterhin als Schriftsteller; 2000 erschien "Chronik der Gefühle".

    Neben weiteren Auszeichnungen erhielt Kluge 1979 und 2001 den Bremer Literaturpreis sowie 2003 den Georg-Büchner-Preis.

    Filme (Auswahl)

    1966 - Abschied von gestern

    1970 - Der große Verhau

    1974 - In Gefahr und größter Not bringt der Mittelweg den Tod

    1979 - Die Patriotin

    1983 - Die Macht der Gefühle

    1986 - Vermischte Nachrichten



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    KALENDERBLATT - 21. Februar

    1962 Uraufführung der Komödie "Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt.
    1973 Israelische Kampfflugzeuge schießen über der Sinai-Halbinsel ein libysches Verkehrsflugzeug ab, wobei 107 Menschen den Tod finden.
    1980 Eröffnung des Terroristenprozesses gegen vier mutmaßliche Mitglieder der "Bewegung 2. Juni".