Alessandro Scarlatti

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    italienischer Komponist; * 2. Mai 1660 in Palermo, † 22. Oktober 1725 in Neapel

    Alessandro Scarlatti

    Scarlatti erhielt seine musikalische Ausbildung wahrscheinlich bei G. Carissimi. Einen ersten Erfolg als Opernkomponist konnte er mit "Gli equivoci nell sembiante" verbuchen, der ihm die Stellung als Kapellmeister von Königin Christine von Schweden einbrachte (1680-83). Unter den zahlreichen Stellungen, die Scarlatti an verschiedenen Kirchen und Höfen Italiens bekleidete, zählen v.a. von 1684 bis 1702 und von 1708 bis 1717 die des Ersten Kapellmeisters bei Hof in Neapel sowie beim Kardinal Ottoboni, in Florenz, Rom und Loreto. Er gilt als der Hauptmeister der älteren Neapolitanischen Schule.

    Scarlatti prägte in seinen 114 Opern ab spätestens 1694 maßgeblich den Typus der Da-capo-Arie. Darüber hinaus entwickelte er den Ouvertürentyp in Form eines dreiteiligen, "Sinfonia" genannten Instrumentalstückes, das zum Muster früher Symphonien wurde. Weiter sind über 800 Kantaten und Kammermusik belegt.

    Er war unter anderem Lehrer von F. Geminiani, J.A. Hasse und seines Sohnes D. Scarlatti.



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