Akkad

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    erstes Großreich der Geschichte (um 2350-2150 v.Chr.), gelegen im nördlichen Babylonien. Schon seit 2800 v.Chr. beunruhigten semitische Hirtenstämme, die aus der Arabischen Wüste kamen, die Randgebiete des Reiches der Sumerer. Sie konnten allmählich ins Innere gelangen und schließlich kam es zur Unterwanderung und kulturellen Verschmelzung mit den Sumerern.

    Um 2350 v.Chr. wurde Lugalsagesi, der den energischen Versuch gemacht hatte, das sumerische Reich zu retten, von dem Semiten Sargon I. von Akkad besiegt. Sargons Reich erstreckte sich vom Südwestiran bis nach Syrien, zum Libanon und nach Kleinasien. Die führende Stadt wurde Nippur, 150 km südöstlich von Bagdad gelegen. Dort entwickelte sich eine reiche Kultur mit Tempelburgen (Zikkurats) und Palaststätten.

    Sargons Nachfolger Naramsin betrieb Handel bis Indien, das semitische Akkadisch wurde Staatssprache. Um 2150 v.Chr. bereitete der Einfall der Gutäer, der so genannten "Drachen des Gebirges", dem Reich Akkad ein rasches Ende.

    In der nachakkadischen Zeit erfolgte die Wiederaufrichtung der sumerischen Stadtstaaten - Akkad und Sumer bis 1955 v.Chr. unter den Königen von Ur.



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