Agamen

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(Agamidae)

Inhaltsverzeichnis

Verbreitungsgebiet

Agamen sind in etwa 300 verschiedenen Arten vor allem über die Alte Welt, aber auch über Australien und Neuguinea verbreitet. Sie halten sich bevorzugt in wüstenähnlichen Gebieten auf. Je nach Art leben sie auf Bäumen, auf dem Boden oder auch im Wasser.

Körperbau

Pinkfarbene Siedleragame

Agamen erreichen Gesamtlängen zwischen zehn und 60 Zentimetern und zeichnen sich durch einen kräftigen Körperbau und lange Beine aus. Ihr Kopf ist meist groß, der Schwanz ist lang. Nur wenige Arten können ihn bei Gefahr abwerfen. Körper und Schwanz sind mit dicken Schuppen versehen, die meist gekielt sind. Bei manchen Arten sind sie sogar mit Stacheln versehen und verleihen den Echsen dann ein äußerst bizarres Aussehen. Die Zähne der Agamen befinden sich an den Rändern des Kiefers und man kann deutlich die Einteilung in Schneide-, Eck- und Backenzähne erkennen. Zum Schutz gegen den Wüstensand sind die Augenlider dieser Echsen mit wimpernähnlichen Schuppen versehen. Wie Chamäleons, so sind auch Agamen dazu in der Lage, entsprechend ihrer Gemütszustände die Farbe zu verändern. Sie tun dies beispielsweise aus sexueller Erregung, aus Angst oder aus Angriffslust.

Ernährung

Agamen ernähren sich meist von unterschiedlichen Arten von Insekten und deren Larven. Besonders bei den größeren Agamenarten sind jedoch die erwachsenen Tiere häufig Pflanzenfresser.

Fortpflanzung

Die Paarung der Agamen findet mittels innerer Befruchtung statt. Das Weibchen vergräbt die Eier meist in einem kleinen Erdloch, wo sie vor Feinden und übermäßiger Hitze gut geschützt sind. Nach durchschnittlich zwei bis drei Monaten schlüpfen die Jungtiere.

Systematik

Familie aus der Zwischenordnung der Geckoartigen (Gekkota) in der Unterordnung der Echsen (Sauria).

Bekannteste Arten:

Afrikanischer Dornschwanz (Uromastyx acanthinurus)

Bartagame (Amphibolurus barbatus)

Kragenechse (Chlamydosaurus kingii)

Siedleragame (Agama agama)

Wasserdrachen (Physignathus lesueurii)

Weblinks

Agamen (Arten)


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