Adidas

    Aus WISSEN-digital.de

    zweitgrößter Sportartikelhersteller der Welt (nach Nike) mit Sitz in Herzogenaurach. Das Sortiment umfasst Sportschuhe, Bekleidung und Zubehör. Zur adidas-Gruppe gehören adidas, Reebok und TaylorMade-adidas Golf. Weltweit hat das Unternehmen mehr als 150 Tochtergesellschaften. Das Unternehmen ist Mitglied im DAX.

    Unternehmensgeschichte

    adidas wurde 1949 gegründet. Der Firmenname ist zusammengesetzt aus dem Vor- und Zunamen des Gründers: "Adi" für Adolf und "Das" für Dassler. Durch den Sieg der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 1954 in Bern wurden die Schuhe mit den drei Streifen weltbekannt. Es war revolutionär, dass die Schuhe mit auswechselbaren Stollen ausgestattet waren.

    Ursprünglich arbeitete Adolfs Bruder Rudolf Dassler in der Geschäftsführung mit. Nach andauernden Streitigkeiten zwischen den Brüdern verließ Rudolf das Unternehmen und gründete eine eigene Sportartikelfirma: Puma - einer der größten Konkurrenten von adidas.

    Nach dem Tode Adolf Dasslers 1978 wurde das Unternehmen zunächst von seiner Familie weitergeführt. Mitte der 1980er Jahre öffnete sich die Firma familienfremden Investoren und firmierte zunächst als adidas International Holding GmbH. Als das Unternehmen 1995 an die Börse ging, wurde es in adidas AG umbenannt.

    1997 kaufte die adidas AG den französischen Sportartikelhersteller Salomon, das Unternehmen hieß daraufhin adidas-Salomon AG. Die Zusammenarbeit mit dem überwiegend auf Wintersportartikel spezialisierten Unternehmen erwies sich als verlustreich. Die Salomon-Gruppe wurde 2005 an die finnische Firma Amer Sports weiterverkauft. 2006 hat adidas den amerikanischen Konkurrenten Reebok übernommen.

    Kennzahlen 2006

    Die adidas-Gruppe beschäftigt über 26 000 Mitarbeiter. Der Gesamtumsatz des Konzerns lag 2006 bei mehr als 10 Mrd. Euro.



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