Actionpainting

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    Richtung der abstrakten Kunst, in deren Werken die expressive Aktion des Malvorganges sichtbar wird. Der Begriff wurde geprägt vom amerikanischen Kunstkritiker H. Rosenberg, der ihn ab 1952 verwendete, um jene Gruppe der abstrakten Expressionisten zu kennzeichnen, bei denen die Geste, der Malablauf selber, mit zum Kunstwerk gehörte. Actionpainting war vorgebildet bei Dada und Surrealismus.

    Um das Unbewusste sprechen zu lassen, wurde ein spontaner, unreflektierter Malablauf gesucht. Actionpainting erhebt den „kontrollierten Zufall“ zur Endgültigkeit. Die "Aktionsmalerei" hat dieselben Wurzeln wie der Tachismus; im Gegensatz zu diesem jedoch wurde von den Malern des Actionpainting die Farbe auf die Leinwand getropft (Drip Painting). Dafür legte man die Leinwand auf den Boden und füllte sie von oben mit Farben und Mustern.

    Hauptvertreter dieser Methode wurde Jackson Pollock, der schon um 1947 mit dem Farb-Dripping begann. Neben Pollock haben sich auch Robert Motherwell, Franz Kline und zeitweise Robert Rauschenberg dieser Malrichtung angeschlossen.



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