Abraham Gotthelf Kästner

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deutscher Mathematiker; * 27. September 1719 in Leipzig, † 20. Juni 1800

Studium der Rechte, daneben der Philosophie, Physik und Mathematik; außerdem durch Gottsched zur Beschäftigung mit der Dichtkunst angeregt. 1739 habilitierte er sich an der Universität zu Leipzig, hielt mathematische, philosophische, logische und juristische Vorlesungen und wurde 1746 außerordentlicher Professor. Lessing war einer seiner Schüler. 1756 folgte er einem Ruf als ordentlicher Professor der Naturlehre und Geometrie nach Göttingen. Von seinen zahlreichen Schriften über Mathematik sind seine "Anfangsgründe der Mathematik" hervorzuheben.

Unter seinen belletristischen Schriften wurden am bekanntesten die Sinngedichte. Die meisten beziehen sich auf Tagesereignisse aus der literarischen und gelehrten Welt. Einige erschienen 1781 in Gießen und zogen dem Verfasser durch ihren beißenden Witz und ihre scharfe Ironie auf verschiedene Persönlichkeiten viele Feindschaften zu.


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