Österreichische Volkspartei

    Aus WISSEN-digital.de

    Abk.: ÖVP;

    österreichische Partei. 1945 als Nachfolgerin der Christlich Sozialen Partei gegründet, versteht sie sich als christlich-demokratische Zentrumspartei.

    Bis 1970 war die Partei im Nationalrat die stärkste Fraktion, regierte mit der SPÖ in Koalition und stellte den Bundeskanzler (L. Figl, J. Raab, A. Gorbach, J. Klaus).

    Von 1970 bis 1986 war die ÖVP in der Opposition. Mit einem neuen Parteiprogramm gelang der Partei bei den Nationalratswahlen 1986 als Partner der SPÖ die Rückkehr in die Regierung. 1992 wurde mit T. Klestil wieder ein Kandidat der ÖVP Bundespräsident (nach K. Waldheim 1986). Bei den Nationalratswahlen 1999 wurde die ÖVP nur drittstärkste Partei hinter SPÖ und FPÖ. Koalitionsverhandlungen mit der SPÖ scheiterten; im Februar 2000 ging die ÖVP deshalb eine heftig kritisierte Koalition mit der rechtspopulistischen FPÖ ein, Bundeskanzler wurde W. Schüssel. Die Regierungsbeteiligung der FPÖ führte zu kurzfristigen Sanktionen der EU gegen Österreich, die jedoch nicht die Entfernung der FPÖ aus der Regierung bewirken konnten. Im September 2002 erklärte Bundeskanzler Schüssel den Rücktritt seines Regierungskabinetts; Anlass waren Rücktritte mehrerer FPÖ-Minister wegen innerparteilicher Querelen. Bei den Nationalratswahlen im November 2002 erhielt die ÖVP 42 Prozent der Stimmen und wurde damit stärkste Partei, die FPÖ erhielt nur noch zehn Prozent. Die neue Regierungskoalition aus ÖVP und FPÖ wurde im Februar 2003 vereidigt.



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