Äskulapnatter

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Der Name der Äskulapnatter kommt von dem griechischen Gott Äskulap, um dessen Stab sich eine solche Natte gewickelt haben soll. Noch heute gilt der Äskulapstab als Symbol der Mediziner und Apotheker.

Systematik
Klasse: Kriechtiere (Reptilia)
Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Unterordnung: Schlangen (Serpentes)
Familie: Nattern (Colubridae)
Art: Äskulapnatter
Wissenschaftlicher Name
Elaphe longissima

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Im Durchschnitt wird die Äkulapnatter um die 1,50 Meter lang, wobei das Männchen immer etwas größer ist als das Weibchen.

Die Schuppenhaut der Äskulapnatter ist glatt und glänzend und hat einen braunen bis schwarzen Farbton. Durch die weiße Umrandung der Schuppen ergibt sich ein gestricheltes Muster. Der Bauch der Äskulapnatter ist hellgrün bis weiß.

Lebensraum

Die Äskulapnatter ist hauptsächlich in Südeuropa und Kleinasien zu finden. Es gibt jedoch auch einzelne isolierte Vorkommen in Deutschland, wie zum Beispiel an der Donau, im südlichen Schwarzwald und im Taunus. Auch in Teilen Österreichs ist diese Natter beheimatet.

Bevorzugt hält sich die Äskulapnatter an sonnigen und feuchtwarmen Orten wie zum Beispiel Flussufern und Waldlichtungen auf.

Fortpflanzung

Im Frühjahr beginnt für die Äskulapnatter die Paarungszeit. Beim Paarungsspiel versucht das Männchen das Weibchen am Nacken festzuhalten. Danach kommt es zur Paarung. Im Juli werden die Eier in Form eines Geleges von bis zu zehn Eiern in feuchter Erde abgelegt. Zwei Monate später schlüpfen die Jungtiere.

Nahrung

Die Hauptnahrungsquelle der Äskulapnatter sind Kleintiere wie Mäuse, Eidechsen, kleine Vögel und in seltenen Fällen auch Ringelnattern. Sie sucht ihre Nahrung in kleinen Höhlen, unter Steinen und in Bäumen und Hecken.

Sonstiges

Im Jahr 2000 wurde die Äskulapnatter zum Wildtier des Jahres gewählt.


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